Mögliche gesundheitliche Auswirkungen

 

Es ist erwiesen, dass sich Niederfrequenz-Flimmern (1-70Hz) stärker auf die Gesundheit auswirkt, als Flimmern bei höherer Frequenz (>70Hz). Für gewöhnlich spielt sich das höchste Flimmern, das Menschen feststellen können, bei einer Frequenz von 60-90Hz ab. Das am häufigsten vorkommende Flimmern bei 100Hz kann also nicht mehr vom Menschen wahrgenommen werden. ERG (Elektroretinogramm) Messungen zeigen an, dass unsichtbares Flimmern mit so hohen Frequenzen wie 200Hz durch die Retina passiert (Berman et al., 1991). Studien haben gezeigt, dass flimmerndes Licht sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Selbst flimmerndem natürlichem Licht wurde ein erhöhtes Risiko nachgewiesen einen epileptischen Anfall oder eine Migräne bei Personen zu verursachen, die anfällig für diese Erkrankungen sind.

Studien haben erwiesen, dass flimmerndes Licht sich auf die Konzentration auswirken und Müdigkeit, Übelkeit, überanstrengte Augen (2) oder eine Verringerung der kognitiven Performance (3, 10) bewirken kann.

…FÜR JEDERMANN

 

Studien haben erwiesen, dass flimmerndes Licht sich auf die Konzentration auswirken und Müdigkeit, Übelkeit, überanstrengte Augen (2) oder eine Verringerung der kognitiven Performance (3, 10) bewirken kann. Diese können als milde Symptome flimmernden Lichtes angesehen werden und betreffen jedermann. Studien haben außerdem gezeigt, dass beispielsweise Leuchtstofflampen, die für gewöhnlich bei einer

Frequenz von 100Hz flimmern, Kopfschmerzen und/oder eine Überanstrengung der Augen bewirken (2).

 


 

Ca. 5-10% der Menschen leiden weltweit an Migräne. Ein Migräneanfall, der von flimmerndem Licht ausgelöst wird, gilt als stärkeres Symptom, als die oben aufgelisteten milderen Symptome. Laut unterschiedlicher Studien wird ein Migräneanfall bei ca. 38% der Menschen, die an Migräne leiden, von flimmerndem Licht verursacht (6).

…FÜR PERSONEN, DIE AN MIGRÄNE LEIDEN

Ca. 5-10% der Menschen leiden weltweit an Migräne. Ein Migräneanfall, der von flimmerndem Licht ausgelöst wird, gilt als stärkeres Symptom, als die oben aufgelisteten milderen Symptome. Laut unterschiedlicher Studien wird ein Migräneanfall bei ca. 38% der Menschen, die an Migräne leiden, von flimmerndem Licht verursacht (6).

Menschen, die an Migräne leiden, reagieren sehr sensibel auf Licht und besonders auf dessen periodische Fluktuation, die auch als Flimmern bezeichnet wird, was sehr unangenehm sein kann (7).

Studien an Testpersonen, die Flimmern ausgesetzt wurden, kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen, die nicht an Migräne leiden, sich nach und nach an das Flimmern gewöhnten oder weniger sensibel auf helles und flimmerndes Licht reagierten. Menschen, die an Migräne leiden, reagierten dagegen umso sensibler auf das Flimmern, obwohl die Tests zu einer Zeit durchgeführt wurden, zu der sie nicht an Kopfschmerzen litten (8).

 


 

Flimmerndes Licht kann außerdem bei 2-14% der Epilepsie-Patienten einen epileptischen Anfall bewirken.

…FÜR PERSONEN, DIE AN EPILEPSIE LEIDEN

Obwohl nur ca. 1% der Menschen weltweit an Epilepsie leidet, gilt dies als eines der schlimmsten gesundheitlichen Auswirkungen, die von flimmerndem Licht verursacht werden. Eine Studie (1) zeigte in EEG Messungen, dass Personen, die sensibel auf Licht reagieren, Epilepsie-ähnliche Reaktionen bei einer Flimmerfrequenz von 1-65Hz zeigten. Eine Flimmerfrequenz von 15-25Hz war besonders provokativ und bewirkte bei einer Mehrzahl der Testpersonen epilepsieähnliche EEG-Veränderungen. Flimmerndes Licht kann außerdem bei 2-14% der Epilepsie-Patienten einen epileptischen Anfall bewirken.

 


 

Referenzen

(1) Zusammenfassung visuell bewirkter epileptischer Anfälle und Hintergrundmaterialien unterschiedlicher Studien: Photic- and pattern-induced seizures: a Review for the Epilepsy Foundation of America       Working Group by Robert S. Fisher 1, Graham Harding 2, Giuseppe Erba 3, Gregory L. Barkley 4, Arnold Wilkins 5

(2) Fluorescent lighting, headaches and eyestrain. AJ Wilkins, I Nimmo-Smith, A I Slater and L Bedocs, Lighting Res. Technol. 21(1) 11-18 1989

(3) Visual Task Performance and Perceptions of Lighting Quality Under Flickering Illumination. Light & Vis. Env. Vol.37, No.4, 2013 (John D. BULLOUGH, Nicholas P. SKINNER and Kathryn SWEATER HICKCOX, J)

(4) LED Lighting Flicker and Potential Health Concerns: IEEE Standard PAR1789 Update, (Arnold Wilkins, Jennifer Veich and Brad Lehman)

(5) PROPOSING MEASURES OF FLICKER IN THE LOW FREQUENCIES FOR LIGHTING APPLICATIONS, Brad Lehman, Arnold Wilkins, Sam Berman, Michael Poplawski, Naomi Johnson Miller

(6) The triggers or precipitants of the acute migraine attack, L Kelman. Cephalalgia 2007; 27:394-402

(7) Detection and discrimination of flicker contrast in migraine, Oliver Haranovic, Mechel Thabet, Hugh R Wilson and Frances Wilkon, Cephalalgia 2010

(8) The locus of flicker adaptation in the migraine visual system: A dichoptic study, Michel Thabet, Frances Wilkinson, Hugh RWilson and Olivera Karanovic, Cephalalgia 2012

(9) Human Electroretinogram Responses to Video Displays, Fluorescent Lighting, and Other High Frequency Sources, Samuel Berman, Daniel Greenhouse, Ian Bailey, Ropert Clear, Thomas Raasch, Optometry and Vision Science 1991, Vol.68, No. 8, pp. 645-662

(10) The impact of flicker from fluorescent lighting on well-being, performance and physiological arousal, Rikard Kuller & Thorbjorn Laike, Ergonomics 1998, 41:4, 433-447

 

 

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